Während eines Azubimeetings bekamen wir die Aufgabe uns zu überlegen, was wir gerne als Teamevent machen würden. Dadurch, dass wir alle in unterschiedlichen Abteilungen und Bereichen arbeiten, hat man relativ wenig Kontakt zueinander. Dies soll durch das Event besser werden. Alle Auszubildenden sollten zum nächsten Azubimeeting Vorschläge mitbringen.

Es kamen Vorschläge wie: Klettern, Kanu fahren, Jumphouse, Bubble Fußball, Geocashing oder Escape Room. Nachdem alle Vorschläge vorgestellt wurden, wählte die Ausbildungsleiterin aus, welche der Vorschläge umsetzbar sind. Die Entscheidung fiel auf: Jumphouse, Geocashing oder den Escape Room.

Nun wurde unter uns Azubis abgestimmt. Die meisten Stimmen erhielt der Escape Room. Die Planung wann und wo das Event starten würde übernahm die Ausbildungsleiterin gemeinsam mit dem Azubi, welcher zu dem Zeitpunkt im Personalbüro saß. Zudem hing die Frage im Raum, ob wir im Anschluss daran gemeinsam essen gehen würden.

Am 01.11.2018 trafen wir uns um 11:30 Uhr am Bahnhof in Tornesch, um gemeinsam nach Hamburg zu fahren. Die Ausbildungsleiterin, eine Kollegin und der Ausbilder der Elektroniker für Betriebstechnik waren mit dabei. Uns war es an dem Tag freigestellt, ob wir vorher zur Arbeit kommen oder nicht. Die Azubis, die an dem Tag Schule hatten, wurden selbstverständlich freigestellt. Um 13:00 Uhr sollte das Teambuilding auf der Cap San Diego starten. Die Cap San Diego ist ein Museumsschiff mit Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen. Glücklicherweise hatte die Bahn an dem Tag keine Probleme, sodass wir pünktlich in Hamburg-Altona ankamen. Von da aus nahmen wir die S-Bahn zu den Landungsbrücken. Das restliche Stück liefen wir. Wir waren ein wenig früh da, sodass wir Zeit hatten, uns ein wenig auszutauschen.

Kurz vor 13:00 Uhr betraten wir dann die Cap San Diego. Nun war es an der Zeit, Gruppen zu bilden. Damit nicht immer dieselben Azubis zusammen sind, wurde durchgezählt. Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Ein junger Mann hat uns im Vorwege erklärt, wie das genau ablaufen würde und darauf hingewiesen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist.

Von da an waren wir in den Gruppen auf uns allein gestellt. Jede Gruppe hat es in der vorgegebenen Zeit geschafft, die Rätsel zu lösen.

Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, obwohl wir im Nachherein alle gesagt haben, dass es ein wenig zu einfach war.

Im Anschluss waren wir im „Gasthaus Heimathafen“ essen. Das Essen war sehr lecker, leider wurde es jedoch sehr unstrukturiert verteilt, sodass die einen bereits fertig waren mit Essen während andere noch kein Essen erhalten hatten.

Nach dem Essen sind wir wieder Richtung S-Bahn gelaufen. Wir hatten es ziemlich eilig, da die Bahn Richtung Tornesch 10 min später fuhr. Zum Glück haben wir es aber geschafft. Somit war unser Tag um 17:30 Uhr beendet.

Alles in Allem hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und man hat sich sehr gut unter den kaufmännischen und gewerblichen Azubis austauschen können, was sonst im täglichen Berufsalltag sehr schwierig ist.

 

Lara Brackhagen, 2. Ausbildungsjahr, Industriekauffrau