NaturePackaging®: Die Graspapier-Experten

Verpackungslösungen aus Graspapier und Graskarton

NaturePackaging® steht für

  • Information

Wir informieren Sie umfassend über den Rohstoff der Naturfasern als Bestandteil für ökologische Verpackungen.

  • Beratung

Hinsichtlich der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, die unser Graspapier oder auch ein reines Recyclingpapier bietet, beraten wir Sie gerne. Immer steht die Optimierung Ihrer Anwendungen im Vordergrund.

  • Vermittlung

Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen geeignete Partner für Ihre Projekte.

Graspapier?

Einfach schön bedruckt.

Außerdem bietet das Spiel mit der gänzlich neuen Oberfläche als Gestaltungfreiraum neue Wege. Nutzen Sie den feinen Heuschimmer, der sich deutlich von den übrigen Papieren absetzt.

Alle gängigen Druckverfahren eignen sich hervorragend für das Papier: ob Flexo-, Offset- oder Digitaldruck spielt keine Rolle bei der Bedruckbarkeit, auch feine Strukturen kommen bestens zur Geltung.

So können Druckbilder mit Vollflächendruck durch Einbeziehung der Gras-Optik reduziert oder neu überdacht werden.

1
2
3
Nature-Liner® Graspapier Sorten
1

Nature-Liner® Top

2

Nature-Liner® Kraft

3

Nature-Liner® Top Green

Gras

Ein Rohstoff, der ungeachtet seines späteren Verwendungszwecks sowieso anfällt, bietet auch in ökologischer Hinsicht interessante Aspekte der Nachhaltigkeit.

So werden keine extra angelegten Anbauflächen für „Verpackungsgräser“ kultiviert, stattdessen fällt der Rohstoff „Gras“ aus Pflegeschnitten von ungedüngten Grünflächen an und wird dann für die Papierindustrie entsprechend weiterverarbeitet. Mageres und ungedüngtes Gras eignet sich bestens für die Herstellung von Papieren mit einem Grasfaseranteil und steht somit nicht in Konkurrenz zu Futtergräsern. Sehr geringer Wasserverbrauch bei der Aufbereitung für die Papierfabrik, reduzierter CO2-Ausstoß und kurze Beschaffungswege sprechen ebenfalls für die Grasfaser.

Wir bei NaturePackaging können Ihnen Verpackungen auf höchstem Nachhaltigkeitsniveau bieten:

Denn was ist nachhaltiger als Recycylingpapier? Recyclingpapier mit Grasfasern!

Und genau das können wir Ihnen als Hersteller liefern. Unser Graspapier ist frei von Frischfasern und damit umweltfreundlicher!

Nature-Liner® Graspapier Druckbeispiel

Nature-Liner® – Unser Graspapier

Die Grundlage für vielseitige Verpackungsmöglichkeiten.

Die feine Heustruktur im Papier verleiht den Verpackungen einen einzigartigen Charakter mit hohem Wiedererkennungswert.

  • Vier Grammaturen
  • Zwei Oberflächen
  • Ein Wellenpapier

Alles, was Sie für eine breit gefächerte Auswahl benötigen.

Mehr Wissen über den Rohstoff für Ihre Verpackungen?

Besuchen Sie gerne die Produktseite der verschiedenen Grasfaserpapiere unter:

>mehr Informationen Nature-Liner®

Nature-Board® – Unser Graskarton

Wir bieten Ihnen einen Faltschachtelkarton für den außergewöhnlichen Marktauftritt:

Grasfaser meets Recyclingpapier – die ultimative Kombination für nachhaltige Verpackungen

  • Sie haben die Wahl aus verschiedenen Grammaturen: ca. 250 – 550 g/m²
  • Feine, helle Grasstruktur mit ebenmäßiger Optik
  • Für Muster, Datenblätter und Preise sprechen Sie uns an!

Wir beraten und helfen gerne!

 > mehr Informationen Nature-Board®

Verpackungen aus Graspapier?

Natürlich geht das.

Als Rohstoffe für Verpackungspapiere sind am Markt sowohl Zellstoff-Frischfasern als auch Recyclingpapier bekannt. Dabei haben beide Komponenten haben ihre speziellen Anwendungsfelder.

Nun haben sich mit dem Einzug der Grasfaser als ergänzender Rohstoff aber in vielen Hinsichten neue Möglichkeiten ergeben. Verarbeitungstechnisch bietet die Kombination mit Grasfaser die bisher gewohnte Verlässlichkeit und Qualität in allen Produktionsschritten.

Der Wunsch nach Verpackungspapieren, die sich auch äußerlich vom bisherigen Bild deutlich unterscheiden, zieht immer größere Kreise und dringt in alle Schichten der Warenketten vor. Das heißt, von den Endverbrauchern über Retailer und Markenartikler bis hin zu Verpackungsproduzenten steigt die Nachfrage stetig weiter und auch das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten erweitert sich laufend.

Papierherstellung zwischen Tradition und Innovation: Graspapier

Man nehme: Fasern, Wasser, Leim – dann Pressen und Trocknen!

Das Grundrezept für die Papierherstellung ist seit Jahrhunderten nahezu unverändert. Über die Produktionsverfahren wurde schon viel geschrieben, trotzdem ist das relativ neue Graspapier für viele ein Begriff, der noch einige Fragen offenlässt.

Die Papierherstellung ist ein sehr altes Handwerk, das im Laufe der Zeit immer wieder Änderungen in der Rohstoffzusammensetzung erfahren hat. Beginnend vor über 2.000 Jahren mit Pflanzenfasern wie Bambus, dann über Hadern (alte Lumpen) und auch Stroh waren lange Zeit Frischfasern und Recyclingfasern die beiden vorherrschenden Rohstoffe für die Papierherstellung. Aus der einst aufwendigen Handschöpfung zu einzelnen Bogen wurde dank der Erfindung der maschinellen Produktion eine schnellere und kostengünstigere Endlospapierbahn ermöglicht.

Innovation Graspapier ?

Seit einigen Jahren hat ein ganz anderer Rohstoff die Bühne betreten: Gras. Überall gegenwärtig und bisher wenig beachtet, hat die Faser den Weg in die Papierfabriken gefunden. Ursprünglich als kostengünstiges Substitut für Frischfaserzellstoff angedacht, folgte bald auch die Kombination mit Recyclingpapier als weiterführende Lösung mit dem Gedanken Richtung Umweltbewusstsein. Ein Rohstoff, der nicht extra angebaut oder produziert werden muss, entspricht wohl am ehesten der Vorstellung von Nachhaltigkeit. Gras ist fast überall verfügbar und fällt in großen Mengen zum Beispiel als Pflegeschnitt bei ungenutzten Grünflächen an. Grasfasern für die Papierproduktion sollten ungedüngt und mager sein, um sich möglichst nährstoffarm reibungslos in den Produktionsprozess integrieren zu lassen. Dadurch entgeht die Grasfaser auch der Diskussion um die Konkurrenz als Futtermittel. <

Ist Graspapier umweltfreundlich ? 

Die anstehende Ausweitung der EU-Nachhaltigkeitsberichtserstattung verpflichtet immer mehr Unternehmen, zu deren Umweltbelangen Auskünfte zu geben. Durch die Verwendung von grashaltigen Rohstoffen bieten sich hier gute Ansätze für die geforderten Aussagen zu ökologischen Aktivitäten. Als Argumentationshilfe für die Umweltfreundlichkeit des Papieres gibt es eine vergleichende Produktökobilanz nach gängigen DIN-Normen ISO 14040 & 14044. Dort werden Testliner und Graspapier in sieben Wirkungskategorien, wie zum Beispiel Klimawandel (CO2-Belastung), Wasserknappheit oder Biodiversität, verglichen. Das Ergebnis, das auch unabhängig durch ein review panel validiert wurde, zeigt, dass Graspapier in allen Bereichen geringere negative Auswirkungen auf die Natur hat als ein reines Recyclingpapier und damit ökologisch vorteilhafter ist. Das wird schon allein dadurch erreicht, dass der Rohstoff Gras rein mechanisch ohne Einsatz von Chemikalien aufbereitet wird. Denn im Gegensatz zu Frischfaser aus Holzzellstoff muss hier kein Lignin herausgekocht werden. <

Ist Graspapier kompostierbar ?

Die für Graspapier zertifizierte Kompostierbarkeit durch die ISEGA spielt auf dem deutschen Markt im Idealfall eher eine untergeordnete Rolle, da der Rohstoff organisiert gesammelt und dem Faserpool wieder zugeführt wird. In anderen Ländern ist das aber durchaus ein wichtiges Verkaufsargument. <

Graspellets für Nature-Liner® Graspapier

Ist Graspapier das Allheilmittel ?

Im Bereich der Wellpappenrohpapiere liegt der Anteil an Recyclingfasern in den letzten zehn Jahren bei nahezu unverändert 80 %. Eine Zuführung an Frischfasern wird auch weiterhin nötig sein. Somit stellen Grasfasern eher eine Ergänzung des Rohstoffpools dar. Die Recyclingquote von Grasfasern wird vermutlich in ähnlichen Größenordnungen wie bei Recyclingfasern liegen. Noch ist die Grasfaser zu jung, um belegbare Daten zu liefern. Grundsätzlich ist Graspapier ebenso wie reguläres Altpapier recyclingfähig und weist laut Prüfbericht der Papiertechnischen Stiftung (PTS) eine Faserstoffausbeute von über 99,5 % aus. Die Papierfabrik Meldorf, die Graspapier nach ihrem eigenen patentierten Verfahren herstellt, nimmt Graspapierabfälle und -kartonagen in ihren Kreislauf auf und fertigt daraus wiederum neues Graspapier. Das closed-loop-System findet damit auch in der Praxis bei Graspapierprodukten Anwendung. Häufig wird Graspapier als Wellpappenrohpapier in der Bandbreite von ca. 120 – 200 g/m² verwendet, aber auch Papiere mit diversen Barriereschichten wie fett- oder wasserabweisende Beschichtungen in Grammaturen unter 100 g/m² sind am Markt bereits in Erscheinung getreten. Auch im Kartonbereich ab 250 g/m² aufwärts ist die Grasfaser anzutreffen. Hier findet sie vorwiegend Anwendung in der Faltschachtelherstellung oder als Druckereiartikel in sämtlichen denkbaren Nutzungsmöglichkeiten. <

Eine Graspapier Verpackung ist Nachhaltigkeit auf den ersten Blick 

Beim Verkauf von Graspapier spielen optische Aspekte eine große Rolle. Die besondere Optik und Haptik des Papieres ist das wichtigste Verkaufsargument: Das Papier verdeutlicht auf den ersten Blick den Aspekt der Nachhaltigkeit. Es ist jedoch auch klar, dass Druckergebnisse auf Graspapier andere Zielgruppen bedienen, als es bei einem hochweiß gestrichenem Papier der Fall ist. Die gewünschten Marketingeffekte lassen sich gezielt durch Einbindung der etwas raueren Grasstruktur erreichen und in Szene setzen. Auch bei der THIMM Gruppe, Hersteller für Verpackungen aus Wellpappe, werden Verpackungen auf Basis von Graspapier produziert. Ihre Kunden, hauptsächlich aus dem Bereich Konsumgüter und E-Commerce, überzeugt dabei vor allem die Nachhaltigkeit der Verpackung aufgrund des schnell nachwachsenden Rohstoffes Gras. Zudem ermöglicht ihnen die durch die Grasfasern gegebene natürliche Optik der Verpackung eine konsistente Verkaufsstory. Dies gilt insbesondere für Produkte, die ebenfalls mit einer hohen Nachhaltigkeit werben. <

Darf Graspapier für Lebensmittel eingesetzt werden ? 

Hingegen ist das Thema Lebensmitteltauglichkeit im wahrsten Sinne in aller Munde. Für Graspapiere mit Recyclingfasern gilt im Prinzip dieselbe Aussage wie für reine Recyclingpapiere, nämlich die Eignung für trockene und nicht-fetthaltige Lebens-mitteldirektkontakte. Für alle anderen Food-Produkte sollte man mit Barrieren arbeiten. <

Das Geheimnis der Graspapierherstellung ?

Für ein einwandfreies Produkt sind die Anforderungen an die Rohstoffe genau zu definieren. Die Papierfabriken müssen spezifizieren, welche Mahlgrade und Faserlängen für den jeweiligen Maschinenpark geeignet sind. Die Sortiereinheiten, die Grob- und Feinstoffe herausfiltern, müssen ebenfalls auf die Produktion des Graspapieres abgestimmt werden. Papierfabriken, die von Haus mit Recyclingpapier als Rohstoff arbeiten, haben hier Vorteile, da sie den Umgang mit Fremdstoffen bereits beherrschen. Da es auch bei Graspapier Herstellrezepturen gibt, mit welchen Altpapiersorten welches Ergebnis erreicht werden soll, ist demnach ebenso eine Dosiereinheit für die gezielte Zuführung der Grasfasern nötig. Im sogenannten Pulper, einer Art großem Rührbottich, erfolgt dann die Vermengung der Altpapier- und Grasfasern. Das weitere Zerkleinern der Fasern geschieht in Aggregaten, die für die besonderen Anforderungen der Grasfaser geeignet sein müssen. Schließlich gelangt der Faserbrei (Stoff) über ein Zwischenlager, die Stoffbütten, dann mit einem Wasseranteil von ca. 99 % auf das Papiersieb. Anschließend läuft das Fasergemisch in gewohnten Bahnen weiter durch die Pressen- und Trockenpartien. Ab hier unterscheidet sich die Herstellung von Grasfaserpapieren und anderen Recyclingpapieren kaum noch. Sowohl beim braunen (Nature-Liner® Top) als auch beim deutlich helleren Graspapier (Nature-Liner® Top Green) ist die Einhaltung der technologischen Werte für die weitere Verwendung wichtig. Beim Wellpappenrohpapier Nature-Liner® werden Festigkeitswerte im Bereich von mindestens Testliner III erreicht, so dass die Weiterverarbeitung zu Wellpappe reibungslos vonstattengehen kann. <

Steht Graspapier ganzjährig zur Verfügung ? Welche Alternativen zu Graspapier sind denkbar ? 

Da kein mähfrisches Gras verwendet wird, sondern getrocknetes Gras in Pelletform als Trockenprodukt gelagert wird, ist eine ganzjährige Verfügbarkeit auch in den Wintermonaten gewährleistet. Somit sind auch viele weitere Fasern als künftiger Rohstoff denkbar. Es gibt bereits Ansätze mit Zwiebel- oder Tomatenkraut, Maische oder auch Hanffasern. Papierherstellung bleibt daher weiterhin hochspannend! <

Haben Sie weitergehende Fragen?

Kontaktieren Sie einfach die

Graspapier-Experten: 

Sebastian Finck

Manager Business Development

Telefon + 49 151/16249486

E-Mail:

Sebastian.Finck@naturepackaging.de

Petra Lueder

Marketing und Produktmanagement

Telefon + 49 4122/505-55

E-Mail:

Petra.Lueder@Papierfabrik-Meldorf.de

Anwendungsbeispiele für Graspapierverpackungen: